Donnerstag, 28. Januar 2016

Rezension, Die Auslese - Nur die Besten überleben

"Die Auslese - Nur die Besten überlebenden",  wäre dieses Buch eine Person - es hätte nicht überlegt 



Originaltitel: The Testing
Autor: Joelle Charbonneau
Verlag: Blanvalet
Format: Hardcover
Seiten: 416
Preis:  16,99€
Altersempfehlung: Ab 11
Band: 1
Grene: Jugendbuch -  Dysoptrie




Inhalt

Seit Amerika durch einen Krieg zerstört wurde, leben die Menschen in Kolonien zusammen. Damit nicht noch einmal erneut Krieg entsteht, entschieden die Mächtigsten, das nur noch die Besten Macht ausüben sollten. Jedes Jahr werden unter allen Schulabschließern die Besten ausgesucht, sie müssen an der sogenannten "Auslese" teilnehmen. Wenn sie  gewinnen bekommt sie einen Platz an der Universität, doch wenn sie verlieren, erwartet sie der Tod.

Erster Satz:  Heute ist also der Tag der Abschlussfeier.



Rezension

Dies ist der erste Teil der "Die Auslese" Trilogie. Band 2 und 3 sind bereits erschienen.

Dieses Buch erinnerte mich sehr an " Tribute von Panem" und "Die Bestimmung". Öfters kämmen mir Szenen bekannt vor, oder ich entdeckte sonstige Parallellen. Auf den ersten Seiten war ich sogar am überlegen, ob ich aus versehen das falsche Buch lese - anstatt " Die Auslese" doch noch ein mal "Die Bestimmung".

Cia war mir sehr unsympathisch. Sie hält sich selbst für nicht besonders klug - denkt aber das sie zu den besten gehört. Anfangs jammerte sie gefühlt die halbe Zeit herum wie schlecht sie es doch hat, wie arm sie dran ist und was sie alles nicht kann.
Im Hauptteil zeigt sich dann allerdings - sie ist perfekt. Weiß alles, kann alles. Sie verarztet schwer verwundete, schießt mit einer Pistole, baut Fallen und noch vieles mehr - ohne dies vorher auch nur in Ansätzen gekonnt zu haben.

Die anderen Charakeinmal kamen mir  im Gegensatz zu ihr sehr blass vor. Gerne hätte ich mehr über diese erfahren. Teils sehr wichtige Charakter werden kaum beschrieben.

Mir war das Buch zu "sachlich" die Geschichte wird eher erzählt als erlebt. Es waren mir  zu wenige Gefühle die drin vorkamen.  Auch habe ich das Innenleben von Cia vermisst. Oft konnte ich deswegen die Handlungen nicht nachvollziehen.

Die einzigen Gefühle kamen drin vor, wenn Cia berichtete wie schlimm etwas sei. Zum Beispiel begeht ein Mädchen Selbstmord, Cia jammert, jammert und jammert wie schlimm es sei, und das sie dies niemals vergessen wird.  Zwei weitere Seiten und das Mädchen wird nicht mehr erwähnt.

Auch gab es einige Logikfehler und starke Klischees die mich in meinem Lesefluss  gestört haben.


Fazit

Trotz vieler Kritikpunkte an der Geschichte,  ganz knapp erreicht sie drei ❤.  Eine Leseempfehlung kann ich trotzdem nicht geben.

Edit: Ich habe nun Band 2 gelesen, dieser schlägt meiner Meinung nach Band 2 um Längen. Im Angesicht diesem kann ich doch eine Empfehlung geben.

Herzen: ❤❤❤

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen