Freitag, 1. Juli 2016

Classic Confessions No.5


by Lauter & Leise

Langsam beginnt die Schule entspannter zu werden. In den nächsten drei Wochen stehen noch drei Arbeiten und ein Referat an. In allen Hauptfächern sind die Noten abgeschlossen, und in Deutsch und Englisch lesen wir sogar ein Buch ❤.
Nun aber schnell an die Beantwortung der Frage 

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(Klassisches) Lieblingsgedicht - Habt ihr eins? Wenn ja, welches?
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Gedichte ? - Bleibt mir nur weg damit, ich kann Gedichte überhaupt nicht ausstehen.
Gedichte sind mir bisher nur in der Schule begegnet, interpretieren oder Auswendig lernen heißt hier die Devise. Beides Dinge die ich nicht besonderst mag, und die auch meine Stimmung für Gedichte nicht steigen lassen. Wenn ich dann die Gedichte noch dazu nicht verstehe, und sie als total umständlich empfinde steigt meine Abneigung ihnen gegenüber noch mehr.
Aber auch allgemein kann ich den Sinn von Gedichten nicht verstehen, ein kleines Stückchen Text oft mit Reim - was soll ich damit?



Zwei Gedichte gibt es allerdings, die ich sogar etwas mag.


Dunkel war’s, der Mond schien helle,
 schneebedeckt die grüne Flur, 
als ein Wagen blitzesschnelle, 
langsam um die Ecke fuhr. 

 Drinnen saßen stehend Leute, 
schweigend ins Gespräch vertieft, 
als ein totgeschoss’ner Hase 
auf der Sandbank Schlittschuh lief. 

 Und ein blondgelockter Jüngling 
mit kohlrabenschwarzem Haar 
saß auf einer grünen Kiste,
 die rot angestrichen war. 

Neben ihm ’ne alte Schrulle, 
zählte kaum erst sechzehn Jahr, 
in der Hand ’ne Butterstulle, 
die mit Schmalz bestrichen war.

 Von Unbekannt



1) Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.
2) Die Bäume stehen voller Laub,
das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide;
Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide,
als Salomonis Seide.
3) Die Lerche schwingt sich in die Luft,
das Täublein fliegt aus seiner Kluft
und macht sich in die Wälder;
die hochbegabte Nachtigall
ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder,
Berg, Hügel, Tal und Felder.
Die ersten drei Strophen von Paul Gerhard "Geh aus mein Herz"

Kommentare:

  1. Das erste Gedicht, was du herausgesucht hast, ist ja mal lustig :D

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