Donnerstag, 22. Dezember 2016

Rezension, Ein Leben auf dem Scherbenhaufen



Starten möchte ich mit diesem Buch.
Vor ein paar Tagen habe ich "Lost" gelesen - und nicht gemocht, hier nun die Begründung dazu.
Achtung, Spoileralarm!





Inhalt
Die 21 Jährige Marie lebt bei ihrem Freund der ihr alles bezahlt. Doch der ist Anführer einer gefährlichen Gang. Marie weiß nicht was seine Arbeit ist, doch eines Tages kommt alles ans Licht.





Meine Meinung

Ähm ja, die Geschichte geht ungefähr so:

Bin ich nicht mit jemand tollem zusammen? Er bezahlt alles für mich.
Was? Mein Freund macht illegale Dinge? - Egal
Mein Freund hat gerade jemand umgebracht! - Egal
Mein Freund hat meinen besten Freund erschossen? - Egal
Mein Freund hat erfahren das ich ihn betrüge und will mich nun umbringen? - Egal
Er will mich umbringen? - Hilfe, rettet mich; nein, rettet meine Affäre; oder doch lieber mich?

Das allein macht allerdings noch keine schlechte Bewertung aus, dazu kommt noch eine "interessante" Protagonistin, nämlich:

Marie! Marie ist 21 Jahre alt und von zu Hause abgehauen. Sie lebt bei ihrem Freund der ihr alles bezahlt. Natürlich weiß Marie von all dem was ihr Freund anstellt nichts, und ist "entsetzt" als dies ans Licht kommt.
Marie ist das, was man allgemein als Tussi, Naiv und Dämlich bezeichnen würde.

Des weiteren kommen noch zahlreiche sehr logische und realistische Stellen hinzu

Wer würde denn nicht einen Polizeianfänger eine höchst gefährliche Undercovermission übernehmen lassen? Und warum soll man eine Person die in Lebensgefahr schwebt nicht, in das Zuhause ihres Mörders bringen?
Und das dein Feind dir plötzlich eine Pistole gibt, ist doch auch total realistisch

Doch dann, dann kam das Ende

Und zwar blitzschnell! Dauerte es ewiiiggg bis Marie überhaupt erfuhr, wie ihr Freund wirklich ist (auch wenn dem Leser dies schnell klar war), kam seine Entscheidung sie umzubringen sehr schnell. Und fast so schnell hielt er sie auch in den Händen, um sie umzubringen. Und dann, dann hebt er die Waffe und feuert die Kugel ab? - Nein dann kommt Klischee Nr.1 in "Gangsterfilmen" ... und so weiter und so fort ...

Doch warum gebe ich überhaupt 3/5 Sternen (Nein, Herzen kann ich in diesem Fall wirklich nicht vergeben)

Kennt ihr diese Situation in welcher ihr sagt, ich schau nicht hin, ich schau nicht hin - ups doch hingeschaut.
Wie im Chemieunterricht, wenn der Lehrer eine Magnesiumstange verbrennt und alle hinschauen, obwohl sie es nicht sollen?

- So ging es mir mit diesem Buch und wegen dieser "Magnesiumstange" bekommt es eben doch seine drei Sterne, auch wenn ich eigentlich nicht hinschauen wollte.







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