Donnerstag, 8. Juni 2017

Ungezähmt für Jesus


Ungezähmt für Jesus


Eine Biografie über Stephan Maag



Ich habe mich für dieses Buch entschieden, da mir die Leseprobe sehr gut gefallen hat. Im Nachhinein kann ich nur sagen, macht nicht denselben Fehler wie ich.
Die Leseprobe besteht fast komplett aus einem spannenden Prolog, der intensiv eine Schmugglererfahrung beschreibt - später kommt so etwas nicht mehr vor.
Weder existiert Spannung noch so eine Intensität, eher gleicht das Buch einer langweiligen Aufzählung in Textform.

Das Buch würde ich in zwei Teile unterteilen. Erstens wie er Christ wird und zweitens was für Aktionen er durchführt.
Der erste Teil hat zwar "nur" ca. 60 Seiten, dauerte für mich gefühlt aber "ewig". Besonders spannend oder unterhaltsam fand ich ihn nicht.
Der zweite Teil dreht sich um die Aktionen, die er startet und durchführt. Dieser hatte zwar mehr Seiten, war dafür aber auch etwas interessanter.

Allerdings, hier kam das Gefühl der langweiligen Aufzählung auf.  Ein Erlebnis reihte sich an das nächste, alles grob angerissen aber nicht näher beschrieben. Weder Emotionen noch sonstige Intensität und das knapp 200 Seiten lang.

Herr Maag hat ein Erfolgserlebnis nach dem anderen. Er bittet - es geschieht. Er predigt - die Leute bekehren sich scharenweise oder lassen sich sogar gleich Taufen. Die Polizei taucht auf, da er eine Ordnungswidrigkeit begeht - sie drückt ein Auge zu. Und die unsichtbare Welt kann er auch noch sehen, allerdings wird ihm das zu viel weswegen er Gott bittet ihm diese Gabe wieder zu nehmen.
Ich bin froh, dass das Buch nicht noch länger war, ich hätte sonst noch Minderwertigkeitskomplexe bekommen.

Gut, ab und zu hat auch er einen Misserfolg, aber teilweise hatte ich echt das Gefühl Herr Maag ist der neue Superchrist - oder zumindest wird es so hingestellt.



Was ich aus dem Buch gelernt habe - Nichts
Was ich mitnehme - Nichts
Ob ich es weiterempfehle - Nein
Herzen -  2 von 5

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